Peelings selber machen

Die Sonne scheint und der Sommer ist endlich da! Was viele nicht wissen, ist, dass Orangen und Rohrzucker dabei nicht nur in den fruchtigen Sommercocktails landen müssen, sondern genauso unserer Haut etwas Guten tun und diese wieder strahlen lassen können.

Für einen strahlenden Teint braucht es nicht immer teure Kosmetikprodukte.


In diesem Blogbeitrag verraten wir euch, wie ihr mit Hilfe von einfachen Küchenhelfern, die ihr vielleicht sogar schon zu Hause habt, ein tolles Körperpeeling zaubern könnt.



Weshalb sind Peelings sinnvoll und worauf sollte ich achten?

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und erneuert sich alle 28 Tage. Dabei werden abgestorbene Hautzellen abgestoßen und unsere Haut kann sich regenerieren. Es bilden sich neue Hautschichten.

Die alten Hautzellen verhindern die Regeneration und verstopfen die Poren. Dadurch entstehen Mitesser und Unreinheiten, die folglich auf der obersten Hautschicht zu sehen sind.

Ein Peeling hilft, abgestorbene Hautzellen zu entfernen und die Poren von Einlagerungen zu befreien.

Bei der Zusammensetzung einer Peelings solltest du deshalb immer darauf achten, dass du "körnige" Substanzen und pflegende Inhaltsstoffe verwendetst. Wichtig ist, dass das Verhältnis von rau zu pflegend etwa 1 zu 2 beträgt, um deine Haut nicht zu stark zu beanspruchen.

Als körnige Substanz eignen sich beispielsweise Zucker oder Meersalz. Zur Pflege greifen viele Peelings auf Öle zurück.


Welches Peeling passt zu mir?

Für unreine oder fettige Hauttypen eignen sich Quark oder Tonerde besonders gut als Basis. Beide Zutaten absorbieren Öl und nehmen demnach das abschüssige Öl auf. Als peelender Inhaltsstoff wirken Zucker oder Salz besonders feinkörnig und sind sanft zur haut. Durch die feine Körnung kann dieses Peeling sowohl für den Körper, als auch für das Gesicht verwendet werden.

Für trockene Haut eignen sich selbstgemachte Peelings mit Kaffeesatz oder alternativ dazu Mandelkleie. Für die trockene Haut sind weiche, feine Peelingkörner geeignet, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Als pflegende und nährende Substanz wirken reichhaltige Fette, z.B. Traubenkernöl oder Honig, besonders reichhaltig.

Für sensible Typen eignet sich Mandelkleie genauso wie Mohn. In Kombination mit Naturjoghurt oder Honig wirkt das sanfte Peeling nährend, sowie reinigend.

Für Personen mit schwachem Bindegewebe kann Koffein in Form von Kaffeepulver ein Superstoff sein. Dem recht starken Geruch des Kaffeepulvers kann man mithilfe von natürlichem Rosenwasser oder einem Hauch parfümierter Kosmetika entgegenwirken.


Wie wende ich mein selbst gemachtes am besten an?

Ein Peeling kann man im Idealfall direkt mit in seine Pflegeroutine integrieren. Durch eine regelmäßige Pflege hilft man seiner haut sich zu regenerieren und das Hautbild ebenmäßig und gepflegt zu halten. Anwenden kann man das Peeling am

besten direkt unter der Dusche, um mögliche Flecken oder jeglichen Schmutz zu vermeiden. Das Peeling in kreisenden Bewegungen einmassieren und für 10-15 Minuten einwirken lassen. Unter lauwarmen Wasser gründlich abspülen. Nach dem Peeling ist eure Haut gereinigt und kann beispielsweise mit einer reichhaltigen Creme gepflegt werden.

Verwendet ein Peeling jedoch nur 1-2 Mal die Woche. Bei mehrfacher Anwendung wird eure Haut zunehmend empfindlicher und lässt sich schneller reizen.


Unser Tipp: Falls ihr euch erstmal langsam an das Peelen eurer Haut heran testen wollt, empfehlen wir für die empfindliche Gesichtspartie das Peeling mit Fruchtsäure von unseren Experten. Schaut doch gerne mal vorbei.

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